Dieses Exponat wird überarbeitet

Dienstag, 30. Juni.2015, mit einem breiten Grinsen im Gesicht betreten wir den Bahnsteig. Warum wir so glücklich sind? Wir machen eine Exkursion zum Jahrtausendturm in Magdeburg und deswegen fällt die Schule heute aus.

Nach eineinhalb Stunden Fahrt verlassen wir, die Klassen 8a und 8b, sowie unsere Betreuer Frau de Groote, Frau Listing, Frau Langer und Frau Waschipky, den Zug auf dem Magdeburger Hauptbahnhof. Im Jahrtausendturm erwarten uns schon unsere Führungsleiter, um uns die größten physikalischen und mathematischen Erfindungen der Menschheit zu zeigen. Der Jahrtausendturm wurde 1999 errichtet. Er befindet sich in einem Magdeburger Freizeitpark. Unsere Führungsleiter brachten uns einige Erfindungen nahe, leider hatten wir jedoch die meisten davon in Physik oder Mathe schon behandelt, weshalb wir wenig Neues lernten. Außerdem befand sich der Turm gerade in einer ausgedehnten Renovierung (vielleicht war es auch nur ein kleines Lifting) weshalb viele Exponate überarbeitet wurden und wir deshalb nicht an allen großartigen Erfindungen teilhaben konnten.

Der Turm, welcher  auch als der schlaueste Turm der Welt bezeichnet wird, war anscheinend doch nicht so schlau, da wir ja schon alles wussten was er uns vermitteln sollte. Da wir von den 250 angeblich dort ausgestellten Exponaten nur ca. 10 gesehen hatten, fand die Führung schnell ihr Ende, aber wir hatten noch Zeit, bevor unser Zug zurück nach Leipzig fuhr. Unsere Lehrer gestatteten uns, in der verbleibenden  Zeit den Freizeitpark zu erkunden. Dabei fragten wir uns, warum wir für diese knapp einstündige Führung keine Kosten und vor allem Fahrzeiten gescheut hatten. Waren wir doch etwas enttäuscht vom schlauesten Turm der Welt, hatten wir um so mehr Spaß beim Chillen auf der Wiese, Eis essen und Trampolin springen im Freizeitpark. Abgesehen von ein paar Verletzten und Kranken endete unser Tag in Magdeburg schließlich doch zufriedenstellend, mit der Zugfahrt gen Heimat …

Rahel & Rebekka Wend, 8a